11.01.2014

Danke - Benjamin vorgesehene Operationen sind abgeschlossen

Wir danken allen Spendern herzlich für die Hilfe für Benjamin.  Sie alle haben damit dazu beigetragen, dass wir "Bild hilft e.V. - Ein Herz für Kinder" davon überzeuen konnten, Benjamin zu unterstützen und so wurde seine Operation früher ermöglicht, als es uns allein gelungen wäre. Benjamin ist sehr glücklich darüber. Er wird am 14.10.2013 seine erste Operarion haben. Es wird ihm ein Expander eingesetzt, mit dem  langsam und stetig die Gesichtshaut gedehnt wird damt mehr Haut nachwächst. Die OP ist soweit gut verlaufen und Benjamin strahlt schon ein wenig. Die nächste Operation war für Januar 2014 vorgesehen.

 

Benjamin nach der 2. OperationDas Dehnen der Gesichtshaut hat so gut funktioniert, dass die zweite Operation bereits mitte Dezember stattgefundenhat. Die größten Narbenbereiche konnten damit überdeckt werden und Benjamin konnte im Kreis der Familie Weihnachten feiern. Wir hoffen das weiterhin alles gut verheilt, keine Komplikationen auftreten und keine weiteren schmerzhaften Operationen erforderlich werden. Benjamin ist unglaublich tapfer.

Er und wir sagen noch einmal Danke an alle, die geholfen haben!

 

 

 

 

Thomas Lauff

12.07.2012

ICH BIN BENJAMIN UND DIES IST MEINE GESCHICHTE

Benjamin wird am 31.07.2012 14 Jahre alt. Seine Geschichte liegt uns sehr am Herzen und wir möch­ten unser Möglichstes tun, um ihm zu helfen.

Ben verbrachte die ersten sieben­einhalb Monate ohne jede Förderung verlassen im Krankenhaus. Ange­kom­­men bei TLC, mit der Zuneigung und viel Geduld von Thea Jarvis konnte er langsam viel von seinem Entwicklungs­rück­stand aufholen. Er ist ein liebenswerter, vorsichtiger, sportlicher und zurückhaltender Junge.

Am 17.12.2007 ereignete sich ein Unfall, der sein ganzes Leben zer­störte. Die Kinder hatten Sommerferien und hatten Zelte geschenkt bekommen, um nahe des Hauses zu campen. Einer der älteren Jungs überredete die anderen, dass dazu ein Lagerfeuer am Grillplatz gut passen würde. Er versuchte mit Papier Holz und Streichhölzern erfolg­los ein Feuer zu entzünden. Es war zu windig. Da erinnerte er sich an einen Comediespot, in dem ein Mann Benzin auf einen Funken ge­gos­sen hatte und ein loderndes Feuer entfacht hatte. Er erzählte den anderen von seinem Plan und ironischer weise hatte nur Ben etwas dagegen einzuwenden, es war verboten!. Die Idee war nicht mehr zu stoppen und ein Benzinkanister wurde aus der Werkstatt geholt. Als der Deckel geöffnet wurde, befürchtete Ben das Schlimmste, zog sich zurück und stellte sich weit abseits. Die Katastrophe nahm ihren Lauf, die Flamme schlug in den Kanister, verbrannte den Jungen, der ihn hielt und wurde in Panik schnell fortgeschleudert, möglichst weit weg von der Gruppe und traf unglücklicherweise Ben mitten ins Gesicht. Geistesgegenwärtig rannte ein Bruder zu Ben, riss ihn zu Boden und wälzte ihn bis die Flammen gelöscht waren...

Er wurde schwer verletzt ins Krankenhaus ge­bracht, aber dort wollte man ihn erst be­han­deln, wenn mindestens 35000 Rand (3500 EUR) auf dem Tisch liegen. Ben konnte nicht kranken­ver­sichert werden, weil seine Geburts­papiere un­voll­ständig waren. Darum wurde auf Vor­auszahlung bestanden. Jeder Safe, jedes Sparschwein wurde geschlachtet und alle legten zusammen, inklusive der anwesenden Freiwilligen. Als dann zusam­men­gezählt wurde waren es genau 35000 Rand!

Es folgte ein inter­natio­naler Hilferuf. Dieser erreichte uns am ersten handlungsfähigen Tag nach unserer Gründung und wir waren so in der Lage sofort mit einem Spendenaufruf starten. Die Hilfsbereitschaft war überwältigend. In we­ni­gen Tagen kamen mehr als 20000 EUR zu­sam­men, die ent­schei­dend halfen die ersten Krankenhaustage zu finanzieren. "Ein Herz für Kinder" hat sich sofort bereit erklärt zu helfen und hat Bens Schluss­be­hand­lung abgesichert. Danke noch einmal dafür! Ben war drei Monate im Krankenhaus. Er hat erhebliche Narben im Gesicht zurückbehalten und sollte eine Kompressionsmaske im Gesicht tragen. Diese zu tragen war ein ständiger Kampf, der auf Dauer nicht zu gewinnen war, bei einem neunjährigen Jungen.

Dieses Erlebnis hat Ben überfordert und er entwickelte ein Trauma, so­wie starke psychische Stö­rungen, wie ungewolltes Erinnern an die Ereignisse durch Schlüs­sel­reize die lebens­be­dro­hende Ver­kram­pfun­gen auslösten. Eine psychiatrische Behandlung und Medikamente mildern dies nach einem weiteren Krankenhausaufenthalt erheblich. Danach entwickelte Ben ein wei­teres Symptom. Er begann die Ereignisse zu verdrängen und kapselte damit auch viel von seinem Wissen aus Schule und andere Fähigkeiten. All dies verstärkte sich durch die Reaktion der Menschen bei seinem Anblick. Es folgten Schulwechsel, nun wird er zuhause mittels spezieller Internetschule unterrichtet,

Ben benötigt zwei weitere Gesichtsoperationen, um das wachsende Keloid und Narben in seiner rechten Wange zu entfernen und seine Lippen neu zu bilden. Der plastische Chirurg Dr. Mark Phipson und ein Anestisist wollen die Operationen kostenlos durchführen, wenn die Krankenhauskosten getragen werden. Mit einer Sicherheitsreserve, für den Fall, dass die Heilung nicht ganz optimal verläuft, werden 12.500 EUR benötigt. Wir sind überzeugt davon, dass dies ihm wieder die lebenswichtige Hoffnung gibt, um ihn aus der psychischen Ab­wärts­spirale herauszuziehen. Sie können helfen, Ben so die Chance zu einem selbstbestimmten Leben zu geben.

 


News:

08.09.17 23:01 Uhr
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